Realitätsambulanz

Comic-Baukasten-Workshop1

Arbeitsdokumentation
11. bis 15. Februar 2013

Wir wollen den Baukasten weiterentwickeln, um ihn handlicher und vielseitiger nutzbar zu machen.
Gemeinsam mit Studierenden der ZHdK arbeiten wir an der technischen Verbesserungen des Onlinetools, erweitern die Bildgalerie und lassen Flash-o-lette die Resultate austesten.

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Der Workshop fand im Rahmen der Z-Module statt und ist weiter unten dokumentiert.

Während der Woche wurde vor allem an der Erweiterung der Bilddatenbank gearbeitet und erste Umsetzungen mit dem Baukasten versucht. Diese sind im Comic_Archiv dokumentiert.

Die technische Verbesserung des Onlinetools stellte sich als ziemlich knifflig heraus. Ausserdem hatte niemand von den Studierenden wirklich Interesse an der Programmierung weiterzuarbeiten. Wir haben uns deshalb entschlossen, diesen Punkt auf nachher zu verschieben mit der Option, den gesamten Baukasten eventuell in einem anderen Programm neu aufzubauen.

TeilnehmerInnen waren: Peter Bäder/ Aline Baumgartner/ Lea Brücker/ Andrea Caprez/ Andreas Halter/ Zahra Hashemi/ Nicole Henning/ Rafael Herrmann/ Tabea Iseli/ Oxana Kaunova/ Siamak Mobaraki/ Jonathan Németh/Valentin Rüegg/ Goran Saric/ Marco Schmid/ Melanie Vetterli

alle Fotos der Dokumentation: Nicole Henning

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Freitag 15.02.2013

 

Schlussbesprechung:

In dieser Woche wurde die Bilddatenbank mit einer grossen Anzahl an neuen Bildern gefüllt. Nun ist es möglich, diverse Themen mit Hilfe des Baukastens in einen Comic zu verpacken. 5 Tage sind jedoch eine kurze Zeit, und es fehlen nach wie vor verschiedene Bildkategorien in der Datenbank und diverse Werkzeuge, um die Comics zu bearbeiten. 5 Beispielcomics sind aber entstanden, Wir waren schlussendlich erstaunt darüber, wie homogen die einzelnen Bildgeschichten wirken, obwohl die Datenbank von diversen AutorInnen bestückt wurde. Einige der TeilnehmerInnen sind angehende Game DesignerInnen, so kam von dieser Seite dann auch der Input, dass das Onlinetool bedienerfreundlicher werden sollte, damit man nicht nach wenigen Minuten die Lust am weiterarbeiten verliert: Denn der Baukasten soll ja nicht in erster Linie GestalterInnen ansprechen, sondern ist vor allem als ein Hilfsmittel für Jedermann/frau gedacht. Da sich die diversen Schwierigkeiten im Handling des Baukastens in dieser Woche nicht beheben liessen, haben wir eine Liste zusammengestellt:

Die Bedienung des Baukastens:

  • DAS INTRO IST SUPER!
  • Upload-Tool um die Bilddatenbank zu erweitern
  • man hat 2 Panel offen, arbeitet am 2. Panel, will zurück zum ersten, kann es aber nicht mehr aktivieren
  • es sollte sichtbar sein, in welchem Panel man sich befindet
  • Teile landen im falschen Panel und können nicht gelöscht werden, oder verschwinden oder machen irgendetwas
  • die übereinandergelegten Ebenen verunmöglichen manchmal zum Menubalken vorzudringen
  • es bräuchte eine Zwischenspeicherung der Arbeitsfläche
  • mehrere Seiten um den Comic zu bauen, bevor er auf dem Browser gespeichert wird
  • Export einer Seite in höherer Auflösung (anderes Format)
  • Sprechblasen sind zu klein
  • Sprechblasen ändern sich, ohne dass man das will
  • Zeichnungstool funktioniert nicht richtig, wenn die Bilder zu komplex sind
  • anstatt Zeichentool ein Vektortool
  • mehr Schriften und Schriftfarben
  • erweiterte Farbpalette
  • Füllwerkzeug für z.b Hintergründe
  • man kann nicht drehen
  • proportional skalieren
  • Undo und Radiergummi

Die Nutzung der Bilddatenbank:

  • Soundwords wie PUFF, ZACK, BOING etc, evtl. Sprechblasen mit z.B. Zacken
  • „Anziehpuppen“ (Kleidung, Haare, Gesichter, …austauschbar)
  • (Figuren mit) Blankgesichtern, in die man reinzeichnen kann
  • einzelne Teile der Bilddatenbank sollten multifunktional einsetzbar sein
  • es braucht diverse Volksgruppen

 

4 Comicheftchen und ein Flyer sind nun fertig.

 

Bis zum frühen Nachmittag arbeiteten die Gruppen noch an den Comicgeschichten, danach werden sie ausgedruckt, gepostiched oder, weil uns die Klammern ausgingen, genäht.

 

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Donnerstag 14.02.2013

Fast alle Bilder, die in den letzten Tagen entstanden sind, sind in die Datenbank hochgeladen. Die ersten Gruppen beginnen nun mit der Umsetzung ihrer Geschichte. Andere stellen ihre letzten paar Zeichnungen fertig, die noch der Bildergalerie beigefügt werden sollen.

 

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Mittwoch 13.02.2013

Heute arbeiten die einzelnen Gruppen an den jeweiligen Geschichten und den Zeichnungen, die sie für ihre Erzählungen benötigen. Gegen Abend beginnen wir damit die Bilder in die Datenbank einzulesen, so dass morgen begonnen werden kann, mit dem Baukasten zu arbeiten. Während dem zeichnen stellte sich plötzlich heraus, dass es gut ist, die Bilder für den Baukasten nicht zu themenspezifisch zu entwerfen, also dass zum Beispiel die Zookasse so gezeichnet wird, dass sie in einer anderen Geschichte auch als Kiosk benutzt werden kann.

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Dienstag 12.02.2013

Die ersten Bilder, die gestern entstanden sind, werden sortiert und nach Kategorien an die Wand gehängt.

Danach gab es eine kleine Einführung, wie die Bilder vorbereitet werden müssen, damit sie in die Bilddatenbank eingelesen werden können.

Kurz vor Mittag stellen die GeschichtenerfinderInnen ihre Ideen den Zeichnerinnen und Zeichnern vor, die sich daraufhin entscheiden, an welcher Erzählung sie mitarbeiten wollen. 

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Montag 11.02.2013

Unser Arbeitsraum liegt an der Herostrasse, gleich hinter dem Bahnhof Altstetten. Das ist etwas weit weg von den Hotspots der städtischen Problemzonen und somit auch von den Einsatzorten von Flash-o-lette – dachten wir zuerst. Ausserdem schneit es. Nicht sehr motivierend. Aber alle sind da.

Der Morgen beginnt mit einer kurzen Einführung zum Projekt Realitätsambulanz. Die Überlegungen die hinter dem Blog, der Ambulanz und dem Comic stehen, werden nochmal erklärt. Wir arbeiten an einem Baukasten, der für Comics mit gesellschaftspolitischen Anliegen genutzt werden soll. Das wurde mit Nachdruck erwähnt, denn es stellt bestimmte Anforderungen an die Bilddatenbank.

Danach ging es darum mit Hilfe von vorgefertigten Zeichnungen den Ablauf einer Geschichte zu entwickeln. Aus 22 Bildern sollten 9 ausgewählt und so zusammengestellt werden, dass sich aus der Abfolge eine stringente Erzählung aus einem bestimmten Blickwinkel ergibt.

Erste Versuche mit dem Baukasten:

Workshop-Baukastenversuch

Workshop-Baukastenversuch

workshop-baukastenversuch

Workshop-Baukastenversuch

Workshop-Baukastenversuch

workshop-baukastenversuch

Workshop-Baukastenversuch

Workshop-Baukastenversuch

 

Am NachmittaghabenwirGruppengebildet. Die EinenbeschäftigtensichmitderEntwicklung von Themen und Geschichten.

Die Anderen beginnen neue Teile für die Bild-Datenbank des Baukastens zu zeichnen.

 

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